Kolostoma-Rückverlegung – Was Sie vor, während und nach der Operation erwartet

Veröffentlicht am: 10.12.2025

Kolostoma-Rückverlegung

Autor: John Rainier Yumang

Für viele Menschen mit einem temporären Kolostoma bedeutet die Rückverlegung Hoffnung, Normalität und die Rückkehr zu vertrauten Abläufen. Bei der Kolostoma-Rückverlegung (auch Stomarückverlegung oder „Takedown“ genannt) wird der Dickdarm wieder innen verbunden, sodass der Stuhl erneut auf natürlichem Weg über den After abgehen kann. Der Eingriff ist häufig und meist erfolgreich – trotzdem braucht es sorgfältige Vorbereitung, realistische Erwartungen und eine individuelle Genesung.

Dieser Ratgeber fasst aktuelle Erkenntnisse der Cleveland Clinic, Mayo Clinic und der United Ostomy Associations of America (UOAA) zusammen. Zusätzlich gibt es umfangreiche Unterstützung im SIIL Stoma-Rückverlegungs-Hub, der speziell für Patienten vor einer Ileostoma- oder Kolostoma-Rückverlegung entwickelt wurde.

Kolostoma-Rückverlegung

Was genau passiert bei einer Kolostoma-Rückverlegung?

Bei der ursprünglichen Operation wurde ein Stück Dickdarm durch die Bauchdecke nach außen geleitet und als Stoma genäht. Bei der Kolostoma-Rückverlegung werden die getrennten Darmenden wieder verbunden und die Stomaöffnung verschlossen. Der Eingriff ist meist kürzer als die erste Operation, die Genesung kann jedoch anspruchsvoller sein, weil der Darm wieder lernen muss, normal zu arbeiten.

Mehr zum Ablauf und zur Vorbereitung gibt es im SIIL-Rückverlegungs-Hub: Alles zur Stomarückverlegung.

Wer kommt für eine Kolostoma-Rückverlegung infrage?

Nicht jedes temporäre Kolostoma kann sofort rückverlegt werden. Wichtige Voraussetzungen sind:

  • Ausreichende Heilung von Darm und innerem Gewebe
  • Keine Infektionen, Abszesse oder Entzündungen
  • Guter Ernährungs- und Flüssigkeitshaushalt
  • Intakte Funktion von Mastdarm und Schließmuskel
  • Kontrollierte Grunderkrankung (z. B. Divertikulitis, Darmkrebs)

Laut Mayo Clinic hängt die Entscheidung stark davon ab, ob der Darm ausreichend verheilt ist und die ursprüngliche Erkrankung keine Komplikationen mehr verursacht. Die Prüfung erfolgt meist erst mehrere Monate nach der Stomaanlage.

Vorbereitung auf die Operation

Die Vorbereitung ist genauso wichtig wie der Eingriff selbst. Typische Maßnahmen sind:

  • Bildgebung (CT oder Kontrasteinlauf) zur Heilungskontrolle
  • Koloskopie zur Beurteilung von Dickdarm und Mastdarm
  • Bluttests zur allgemeinen Gesundheit
  • Ernährungsoptimierung für mehr Kraft
  • Gegebenenfalls Medikamentenanpassung

Strukturierte Unterstützung gibt es im SIIL-Rückverlegungs-Hub: Vorbereitung auf die Rückverlegung.

Ablauf der Operation

Jede Operation ist individuell, der typische Ablauf sieht aber so aus:

  • Vollständige Narkose
  • Eröffnen der Stomaregion
  • Wiederanbindung der beiden Dickdarmenden (Anastomose)
  • Verschluss der Bauchwandöffnung
  • Reinigung und Verband

Der Eingriff dauert meist 1–3 Stunden, der Klinikaufenthalt 2–5 Tage. Laut Cleveland Clinic bleibt die Darmaktivität in den ersten Tagen/Wochen oft unvorhersehbar.

Genesung nach der Kolostoma-Rückverlegung

Die Genesung umfasst körperliche und funktionelle Heilung. Typische Beschwerden sind:

  • Weicher bis häufiger Stuhlgang
  • Blähungen und Dranggefühl
  • Vorübergehende Undichtigkeit
  • Reizung oder Wundsein am After

Das ist normal – der Darm muss sich wieder umgewöhnen. Ausreichend trinken, sanfte Kost und seelische Unterstützung helfen enorm. Weitere Infos gibt es im SIIL Rückverlegungs-Hub.

Alltag nach der Operation

Der Wiedereinstieg braucht Geduld. Ärzte empfehlen meist:

  • Langsame Steigerung von Ballaststoffen
  • Kleine, häufige Mahlzeiten
  • Schützende Cremes gegen Hautreizungen am After
  • Beckenbodenübungen bei schwacher Kontrolle

Viele Patienten tragen in der frühen Phase noch stützende Kleidung für mehr Sicherheit und Komfort:

Mögliche Risiken und Komplikationen

Die Kolostoma-Rückverlegung gilt als sicher, trotzdem gibt es Risiken:

  • Infektion an der Narbe
  • Anastomosenleckage (selten, aber ernst)
  • Darmverschluss
  • Langsame Rückkehr normaler Darmfunktion
  • Drang oder vorübergehende Inkontinenz

Die meisten Komplikationen lassen sich bei früher Erkennung gut behandeln. Mehr zur Nachsorge gibt es im SIIL Rückverlegungs-Hub.

Langfristige Perspektive

Die meisten Patienten erleben in den Wochen und Monaten nach der Kolostoma-Rückverlegung eine stetige Besserung. Langfristig hängt das Ergebnis von der Grunderkrankung, der Heilungsqualität und der Beckenbodenkraft ab. Manche behalten eine leichte Empfindlichkeit, viele erreichen aber wieder einen stabilen, verlässlichen Stuhlgang.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert die Genesung?

Funktioneller Stuhlgang kehrt meist nach Wochen zurück, die vollständige Anpassung kann mehrere Monate dauern.

Ist die Operation schmerzhaft?

Beschwerden sind normal, lassen sich aber gut behandeln und nehmen meist nach wenigen Tagen stark ab.

Muss ich nach der Rückverlegung meine Ernährung umstellen?

Ja – eine langsame Wiedereinführung von Lebensmitteln wird empfohlen, um den Darm zu schonen.

Können Komplikationen auftreten?

Ja, aber die meisten sind bei guter Überwachung gut beherrschbar.

Wo finde ich weitere Hilfe?

Im SIIL Stoma-Rückverlegungs-Hub gibt es umfassende Unterstützung: Zur Rückverlegungs-Info.

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